Case Study

Analytische Lösung der nächsten Generation bei Swisscom

Unternehmen

Swisscom

Branche

IT & Telekommunikation

Projekt

Im Jahr 2018 hat die Swisscom im Finanzbereich einen großen Wandel vollzogen. Schwerpunkte waren die Bereiche Planung und Berichtswesen. Mehr als 2000 Benutzer nutzen seitdem IBM Planning Analytics with Watson (TM1) für das tägliche Reporting und die rollierende Planung. Dadurch verlagerte sich der Schwerpunkt der Controllingarbeit auf die eigentlichen Kernkompetenzen wie Analyse und Steuerung.

IBM überzeugt im Auswahlverfahren

2016 führte die Swisscom eine Evaluierung für eine neue Planungs- und Reporting-Lösung im Finanzbereich durch. In einem Auswahlverfahren setzte sich die Lösung der IBM durch. Im Anschluss startete mit Unterstützung von IBM die Migration der bestehenden Anwendungen zu IBM Planning Analytics with Watson (TM1). Ausschlaggebend waren neben den überzeugenden Funktionalitäten vor allem die Skalierbarkeit des Systems im Hinblick auf Benutzeranzahl und Datenmengen, der Echtzeitansatz in der integrierten Planung und der vergleichsweise geringe Implementierungsaufwand.

Der agile Coachingansatz

Bei der Implementierung setzte man auf einen SCRUM-nahen agilen Coachingansatz, bei dem seitens IBM lediglich ein Berater in Teilzeit bei Swisscom vor Ort war. Er bildete das bestehende Team in der neuen Technologie aus, brachte seine Erfahrung aus anderen Einsätzen ins Projekt ein, führte regelmäßige Qualitätsprüfungen umgesetzter Module durch oder kümmerte sich um architektonische oder technische Besonderheiten. Die eigentliche Umsetzung erfolgte durch eigene Mitarbeiter.

Eliminierung von Abstimmungen

Bei der Swisscom werden neben der konzernweiten Kosten- und Umsatzplanung vor allem Intercompany-Beziehungen einer Vielzahl von Tochtergesellschaften geplant, die in der Vergangenheit immer zu hohem manuellen Aufwand geführt haben. Die neue Planungsanwendung gleicht automatisch alle Differenzen aus und reduziert den Planungsaufwand drastisch.

Zudem wurde die bestehende Konzernkonsolidierung in die Planung und das Reporting einbezogen. In nahezu Echtzeit werden heute die Plan-Ergebnisse konsolidiert, so dass Auswirkungen auch in der Konzernstruktur sofort sichtbar sind.

Hochgeschwindigkeit

Bei der Planung kann sich die Swisscom auf die volle Geschwindigkeit der TM1-Technologie verlassen. Obwohl die Finanzapplikationen zwischen sieben und acht Milliarden Datensätze umfassen, werden bei der treiberbasierten Echtzeitplanung die Eingaben innerhalb von wenigen

Sekunden komplett über das gesamte Modell hinweg durchgerechnet und zeigen direkt die finanziellen Auswirkungen der jeweiligen Eingabe. Ebenso ist es möglich, über große Aggregationen hinweg – bspw. über den kompletten Konzern oder alle Produkte – innerhalb von Sekunden

Anpassungen oder Simulationen vorzunehmen. Es sind dabei komplexe Security-Modelle implementiert, die diejenigen Daten schützen oder sperren, die nicht verändert werden sollen. Untertägig werden im laufenden Betrieb neue Ist-Zahlen geladen, ohne dass ein Enduser dies während der Nutzung spürt.

Seitens der Benutzer wird auf ein Standardreporting zugegriffen, welches sowohl über Weboberflächen als auch ein Excel-Plugin abrufbar ist. Im Rahmen des Monatsreportings findet eine direkte Kommentierung der Zahlen statt. Die Texte werden im zugehörigen Datenwürfel mitgespeichert.

Konzernweiter Einsatz

Neben den reinen Finanzapplikationen nutzt Swisscom IBM Planning Analytics with Watson (TM1) auch, um weitere Themengebiete abzudecken. So findet seit 2019 die komplette finanzielle Projektsteuerung im System statt, womit ein Altsystem für Projektstammdaten wie bspw. PSP-Generierung abgelöst wurde.

Aktuell baut die Swisscom außerdem als interner Dienstleister für die Konzerngesellschaften eine Planning Analytics Cloud-Plattform auf. Darin können diese jeweils eigene Modelle für Planung und Reporting entwickeln.

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