{"id":27033,"date":"2021-10-26T10:32:00","date_gmt":"2021-10-26T10:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/barc.com\/?post_type=news&#038;p=27033"},"modified":"2023-02-27T10:02:52","modified_gmt":"2023-02-27T10:02:52","slug":"kaufprioritaten-der-kaeufer-sollten-datengetrieben-sein","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/barc.com\/de\/news\/kaufprioritaten-der-kaeufer-sollten-datengetrieben-sein\/","title":{"rendered":"Die Kaufpriorit\u00e4ten der Analytics- und BI-K\u00e4ufer sollten datengetrieben sein"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>The BI &amp; Analytics Survey 22 erscheint<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>BARC ver\u00f6ffentlicht die 20. Ausgabe der j\u00e4hrlichen BARC-Studie The BI &amp; Analytics Survey 22. Es ist die weltweit gr\u00f6\u00dfte Umfrage unter 2.478 Anwender:innen von Analytics &amp; Business Intelligence Software. Die Studie vergleicht 30 f\u00fchrende Softwareprodukte, blickt auf aktuelle Markttrends und informiert \u00fcber Best Practices in der Softwareauswahl. Weitere Informationen finden Sie unter:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.bi-survey.com\/bi-survey-about\" rel=\"noopener\">www.bi-survey.com\/bi-survey-about<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nicht alle Kaufgr\u00fcnde sind gleich wichtig<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Vergleicht man die Gr\u00fcnde f\u00fcr den Kauf einer Software mit dem erzielten Nutzen, so wird deutlich, dass die K\u00e4ufer ihre Priorit\u00e4ten in Richtung datengetriebenen Auswahlkriterien verschieben sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diejenigen, die bei der Evaluierung von Tools der &#8222;hohen Datenverarbeitungskapazit\u00e4t&#8220; den Vorrang einr\u00e4umten, erzielten den h\u00f6chsten gesch\u00e4ftlichen Nutzen. Dieses Kriterium geh\u00f6rte jedoch nicht zu den f\u00fcnf wichtigsten Kaufpriorit\u00e4ten, die angegeben wurden. Ein \u00e4hnliches Bild ergibt sich bei der &#8222;Abfrageleistung&#8220;. Sie steht an zweiter Stelle, was den Nutzen angeht, und zeigt eine starke Korrelation mit dem Projekterfolg. Jedoch geh\u00f6rt dieser Punkt ebenfalls nicht zu den f\u00fcnf wichtigsten Priorit\u00e4ten der Befragten. Zudem wurde die langsame Abfrageleistung von 15 Prozent als eines der gr\u00f6\u00dften Probleme genannt und ist damit der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr Beschwerden der Umfrageteilnehmer:innen. Die K\u00e4ufer sollten ferner st\u00e4rker auf Detailevaluierungen in Form von Proof-Of-Concepts legen, deren Beachtung aktuell zu gering ausf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite gibt es auch Kriterien, die weniger Einfluss auf den zuk\u00fcnftigen Erfolg haben, aber einen hohen Stellenwert bei der Kaufentscheidung einnehmen. \u201eDer h\u00e4ufigste Kaufgrund (&#8222;Benutzerfreundlichkeit f\u00fcr Endanwender:innen&#8220;) wird st\u00e4rker nachgefragt als die &#8222;Benutzerfreundlichkeit f\u00fcr Applikationsentwickler:innen&#8220;, ist aber weniger in der Lage einem Unternehmen konkreten Nutzen zu stiften. Ein weiteres Beispiel ist das &#8222;Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis&#8220;, das von den Befragten als drittwichtigstes Kaufkriterium genannt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;K\u00e4ufer, die Software f\u00fcr kleinere Einsatzszenarien suchen, sind besonders preisorientiert, aber sie sind gut beraten, sich auf produktbezogene Kriterien statt auf Kostenaspekte zu konzentrieren, um zuk\u00fcnftige Vorteile zu erzielen&#8220;, so Tischler. &#8222;Wir haben in den letzten zwei Jahren auch festgestellt, dass Unternehmen dazu neigen, verschiedene technische Aspekte wie gro\u00dfe Datenverarbeitungskapazit\u00e4t, schnelle Abfragegeschwindigkeit und die F\u00e4higkeit, eine gro\u00dfe Anzahl von Benutzer:innen zu unterst\u00fctzen, als selbstverst\u00e4ndlich anzusehen. Sie konzentrieren sich weniger auf diese Aspekte, auch wenn sie das nicht tun sollten. Dar\u00fcber hinaus verlassen sie sich zunehmend auf den guten Ruf des Anbieters oder des Produkts, einer der am wenigsten nutzenstiftenden Kaufgr\u00fcnde, anstatt einen schnelleren oder besseren Proof-of-Concept wertzusch\u00e4tzen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27035\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey1-1.jpg 725w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey1-1-300x254.jpg 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey1-1-600x509.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Gr\u00fcnde f\u00fcr den Kauf eines Analytics- und BI-Produkts im Vergleich zum erzielten gesch\u00e4ftlichen Nutzen, Top 15 (n=1.647)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ansturm auf Analytics und BI aus der Cloud in den letzten 12 Monaten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Anbieter berichten, dass sich fast alle neuen Kunden f\u00fcr die Cloud und nicht f\u00fcr eine On-Premises-L\u00f6sung entscheiden, doch die Daten der BI &amp; Analytics Survey 22 geben ein etwas anderes Bild der Lage wieder. Heute ist der Anteil der Kunden, die sich f\u00fcr die Cloud entscheiden (48 Prozent), h\u00f6her als der Anteil der Kunden mit Implementierungen, die vor mehr als zwei Jahren ihren Kauf t\u00e4tigten (27 Prozent). Dies f\u00fchrt zu einem stetigen Anstieg der Gesamtnutzung von Analytics und BI in der Cloud. Im Jahr 2012 nutzten nur f\u00fcnf Prozent der Unternehmen ihre Analytics und BI in der Cloud. Neun Jahre sp\u00e4ter ist diese Zahl auf 30 Prozent gestiegen, wobei im letzten Jahr ein enormer Anstieg zu verzeichnen war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27036\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey2-1.jpg 725w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey2-1-300x72.jpg 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey2-1-600x143.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Nutzung von Cloud f\u00fcr Analytics und BI im Laufe der Zeit (n=wechselnde Anzahl)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8222;Die meisten Bestandskunden bleiben bei ihren On-Premises-L\u00f6sungen, es sei denn, es treten ernsthafte Probleme auf&#8220;, sagt Robert Tischler, Senior Analyst Data &amp; Analytics bei BARC und Co-Autor des The BI &amp; Analytics Survey 22. &#8222;Die Anbieter konzentrieren sich jedoch immer mehr auf die Cloud und diversifizieren ihr Angebot. Wir erwarten, dass viele Kunden, selbst diejenigen, die heute sagen, dass sie die Cloud nicht ben\u00f6tigen, zuk\u00fcnftig zu Cloud-L\u00f6sungen greifen werden.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der nachhaltige Erfolg h\u00e4ngt von der richtigen Evaluierungsmethode ab<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey3-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27038\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey3-1.jpg 725w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey3-1-300x124.jpg 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey3-1-600x248.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 3: Hat Ihr Unternehmen vor dem Kauf Ihres Analytics- und BI-Produkts eine formale Produktbewertung durchgef\u00fchrt? (n=1.561)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen formellen und informellen Softwareevaluierungen, die K\u00e4ufer von Analytics und Business Intelligence Software durchf\u00fchren, ist im Laufe der Zeit stabil geblieben und liegt bei etwa 4:1. Dies deutet darauf hin, dass sich zwar die Technologie \u00e4ndert, der grundlegende Ansatz, wie Unternehmen ihre Analytics- und BI-Projekte angehen, sich jedoch nicht im gleichen Ma\u00dfe ver\u00e4ndert gleichbleibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichende Evaluierungen mehrerer Softwarel\u00f6sungen sind eindeutig das Best Practice (64 Prozent), denn sie werden etwa dreimal \u00f6fter als informelle Evaluierungen (21 Prozent) und viermal h\u00e4ufiger als Evaluierungen einzelner Produkte (15 Prozent) durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey4-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27039\" width=\"600\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey4-1.jpg 725w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey4-1-300x148.jpg 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/bisurvey4-1-600x296.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4: Grad des erzielten gesch\u00e4ftlichen Nutzens, nach Bewertungsmethode. Durchschnittswerte basierend auf den folgenden Antwortm\u00f6glichkeiten: Hoch = 10; M\u00e4\u00dfig = 6; Gering = 2; Wei\u00df nicht = 0; nicht erreicht = -2, (n=1.380)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8222;Die Auswahl der richtigen Software ist zweifellos einer der wichtigsten Schritte, die ein Unternehmen meistern muss, um seine Datenbest\u00e4nde effektiv zu nutzen&#8220;, so Tischler. &#8222;Viele Unternehmen vers\u00e4umen es jedoch, mehrere Produkte gr\u00fcndlich zu untersuchen und zu testen. Strukturierte Softwareauswahl, die mehrere L\u00f6sungen einbezieht, liefert die besten Ergebnisse f\u00fcr K\u00e4ufer. Der Unterschied in den erzielten Gesch\u00e4ftsvorteilen ist offensichtlich. Eine vergleichende Betrachtung ist bei der Auswahl neuer Software in einem dynamischen und wettbewerbsstarken Markt unerl\u00e4sslich.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"featured_media":41906,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"categories":[47,57],"class_list":["post-27033","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-business-intelligence","category-softwareauswahl"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/27033","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/41906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27033"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27033"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}