{"id":121026,"date":"2025-03-18T12:46:15","date_gmt":"2025-03-18T12:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/barc.com\/?p=121026"},"modified":"2025-04-02T06:55:08","modified_gmt":"2025-04-02T06:55:08","slug":"kommentar-esg-berichtspflicht-omnibus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/barc.com\/de\/kommentar-esg-berichtspflicht-omnibus\/","title":{"rendered":"BARC Kommentar: Wie die EU die ESG-Berichtspflicht lockern m\u00f6chte"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ein Kommentar von Chris Gerber, Stefan Sexl und FH-Prof. Dr. Susanne Leitner-Hanetseder<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema ESG steht weiterhin im Fokus. Mit dem nun ver\u00f6ffentlichten Entwurf des ersten Pakets zur sog. Omnibus-Verordnung stellt die Europ\u00e4ische Kommission vielen Unternehmen Erleichterungen in Aussicht. Eine endg\u00fcltige Verabschiedung der Omnibus-Verordnung k\u00f6nnte weitreichende \u00c4nderungen f\u00fcr alle Unternehmen mit sich bringen, die derzeit den bestehenden Regelungen unterliegen. Auch der ESG-Softwaremarkt ist von den geplanten \u00c4nderungen betroffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im BARC Kommentar erfahren Sie alles wichtige zur geplanten Omnibus-Verordnung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist passiert?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat am 26. Februar 2025 einen Entwurf der Omnibus-Verordnung vorgestellt, die darauf abzielt, die bestehenden Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und damit verbundene Pflichten zu vereinfachen. Diese Omnibus-Verordnung umfasst Anpassungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der EU-Taxonomie-Verordnung und der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD). Insbesondere f\u00fcr mittlere und kleine Unternehmen soll der Entwurf Erleichterungen bringen. Doch auch gr\u00f6\u00dfere berichtspflichtige Unternehmen w\u00fcrden entlastet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der geplanten Ma\u00dfnahmen ist, die Berichtspflichten f\u00fcr alle Unternehmen um 25 % und f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen, um mindestens 35 % zu reduzieren, um so ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken, ohne die Nachhaltigkeitsziele der EU zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Ma\u00dfnahmen erhofft sich die EU Einsparungen bei den Verwaltungskosten von rund 6,3 Milliarden Euro und zus\u00e4tzliche Investitionsmittel in H\u00f6he von 50 Milliarden Euro (<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_25_614\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_25_614<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Kommentare gehen davon aus, dass der Entwurf zur Omnibus-Verordnung so wie vorgeschlagen beschlossen wird. Nach der Ver\u00f6ffentlichung des Omnibus-Pakets folgt eine vierw\u00f6chige Konsultationsphase. Anschlie\u00dfend m\u00fcssen Parlament und Rat etwaige \u00c4nderungen im Rahmen des Trilogs genehmigen. Diese Phase soll z\u00fcgig abgeschlossen werden, um die Rechtssicherheit m\u00f6glichst rasch zu gew\u00e4hrleisten. Nach Verabschiedung auf europ\u00e4ischer Ebene sind Neuerungen der CSRD und CSDD auf Mitgliedstaatenebene innerhalb einer Frist von zw\u00f6lf Monaten in nationales Recht umzusetzen. Regulatorische \u00c4nderungen der EU-Taxonomie als auch European Sustainability Reporting Standards (ESRS) bed\u00fcrfen als delegierte Verordnung nicht der Umsetzung auf Mitgliedstaatenebene, wodurch die Neuerungen zeitnah anzuwenden sind. Bis dahin befinden sich die Betroffenen \u2013 und auch die Softwareanbieter mit ihren L\u00f6sungen \u2013 in einer Phase der Unsicherheit. Es ist zu hoffen, dass der Prozess wie angek\u00fcndigt beschleunigt wird, um m\u00f6glichst schnell Sicherheit f\u00fcr alle Stakeholder zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine erste Umfrage von Palau Project, einer Plattform, die Unternehmen bei der Erfassung und Berichterstattung ihrer Umwelt- und Sozialdaten unterst\u00fctzt, zeigt, dass die Ank\u00fcndigung der neuen Standards bei den betroffenen Unternehmen zu erheblicher Unsicherheit und Frustration gef\u00fchrt hat (<a href=\"https:\/\/form.typeform.com\/report\/REh9jFfw\/CRputIdjzAlzy3Tb?view_mode=print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/form.typeform.com\/report\/REh9jFfw\/CRputIdjzAlzy3Tb?view_mode=print<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"544\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Was-halten-Sie-vom-aktuellen-Omnibus-Vorschlag.png\" alt=\"Was halten Sie vom aktuellen Omnibus-Vorschlag\" class=\"wp-image-121027\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Was-halten-Sie-vom-aktuellen-Omnibus-Vorschlag.png 724w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Was-halten-Sie-vom-aktuellen-Omnibus-Vorschlag-300x225.png 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Was-halten-Sie-vom-aktuellen-Omnibus-Vorschlag-600x451.png 600w\" sizes=\"(max-width: 724px) 100vw, 724px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abb. 1: Was halten Sie von dem aktuellen Omnibus-Vorschlag? (n=187), Quelle: Omnibus Sentiment Survey, Palau Project, <a href=\"https:\/\/form.typeform.com\/report\/REh9jFfw\/CRputIdjzAlzy3Tb?view_mode=print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/form.typeform.com\/report\/REh9jFfw\/CRputIdjzAlzy3Tb?view_mode=print<\/a><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist neu?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Omnibus-Verordnung bringt mehrere bedeutende \u00c4nderungen mit sich:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1) Anhebung der Schwellenwerte f\u00fcr die Berichtspflicht<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die <strong>Berichtspflichten gem. CSRD<\/strong> sollen auf die gr\u00f6\u00dften Unternehmen konzentriert werden, wodurch ca. 80 % der bisher von der CSRD betroffenen Unternehmen ausgenommen w\u00fcrden. K\u00fcnftig sind nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden und entweder einem Umsatz von \u00fcber 50 Mio. Euro oder einer Bilanzsumme von mehr als 25 Mio. Euro berichtspflichtig. F\u00fcr Drittland-Unternehmen wurde der Schwellenwert auf 450 Mio. EUR Umsatz (bislang 150 Mio. EUR) innerhalb der EU angehoben, f\u00fcr Betriebsst\u00e4tten in der EU von 40 Mio. EUR Umsatz auf 50 Mio. EUR. Die bislang berichtspflichtigen kleinen und mittleren \u00f6ffentlichen Unternehmen (b\u00f6rsennotierte KMUs), die in einer dritten Welle berichtspflichtig w\u00e4ren, fallen demnach nicht mehr unter die Berichtspflicht.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die vollumf\u00e4ngliche <strong>Anwendung der EU-Taxonomie-Verordnung<\/strong> sind k\u00fcnftig mehr als 1.000 Mitarbeiter und ein Umsatz von mehr als 450 Mio. EUR erforderlich. Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und weniger als 450 Mio. EUR Nettoumsatz k\u00f6nnen freiwilllig taxonomie-konforme oder teilweise taxonomie-konforme Aktivit\u00e4ten berichten. Sofern diese Unternehmen jedoch berichten, m\u00fcssen sie den Umsatz-und CapEx-KPI offenlegen, w\u00e4hrend der KPI Opex optional berichtet werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2) Verschiebung der Fristen<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Fristen f\u00fcr die Umsetzung der zweiten Welle der gem. CSRD berichtspflichtigen Unternehmen werden um 2 Jahre verschoben, wodurch eine erstmalige Berichterstattung f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2027 im Jahr 2028 f\u00fcr nicht kapitalmaktorientierte gro\u00dfe Unternehmen zu erfolgen hat.<\/li>\n\n\n\n<li>Die geplante erste Anwendung der CSDDD wird von Juli 2027 auf Juli 2028 verschoben.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3) Reduzierung der Berichtspflichten und Datenpunkte<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Durch eine \u00dcberarbeitung der European Sustainabilty Reporting Standards (ESRS) im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung soll es zu einer deutlichen Reduzierung der im Rahmen der Umsetzung der ESRS urspr\u00fcnglich geplanten 1.184 Datenpunkte kommen, davon 297 mit quantitativen Angaben im Zuge der Berichterstattung. Au\u00dferdem werden die geplanten sektorspezifischen ESRS nicht weiterverfolgt.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Rahmen der EU-Taxonomie-Berichterstattung erfolgt nunmehr eine Wesentlichkeitsbetrachtung (KPI Tresholds). Unternehmen m\u00fcssen nur noch dann \u00fcber taxonomiekonforme Aktivit\u00e4ten berichten, wenn sie einen bestimmten Schwellenwert \u00fcberschreiten. Liegt der Anteil einer Aktivit\u00e4t somit unter 10 % des Gesamtwerts des jeweiligen KPIs (Umsatz, CapEx, OpEx) hat keine Konformit\u00e4tspr\u00fcfung zu erfolgen. In Anbetracht des geringeren Informationswerts von Angaben \u00fcber betriebliche Aufwendungen (OpEx) kann sogar von einer Berichterstattung abgesehen werden, wenn diese 25 % des Gesamtumsatzes unterschreiten.<\/li>\n\n\n\n<li>Hinsichtlich der Umsetzung der CSDDD ist grunds\u00e4tzlich eine Einschr\u00e4nkung der Sorgfaltspflicht auf direkte Gesch\u00e4ftsbeziehungen vorgesehen. Damit sind Unternehmen nicht mehr wie geplant dazu verpflichtet, die Gesch\u00e4ftspartner der gesamten Lieferkette zu pr\u00fcfen, es wird als aureichend gesehen sich auf die unmittelbaren Gesch\u00e4ftspartner zu fokussieren. Davon abzugehen ist, wenn es klare Hinweise auf ernsthafte Risiken in der Lieferkette gibt, in diesen F\u00e4llen sind auch indirekte Lieferanten zu ber\u00fccksichtigen. Die Sorgfaltspflichten entsprechen damit denen des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes. Auch sollen Informationen f\u00fcr das allgemeine Mapping von Risikobereichen grunds\u00e4tzlich nicht mehr von direkten Gesch\u00e4ftspartnern mit weniger als 500 Mitarbeitenden angefordert werden k\u00f6nnen, wenn die Angaben \u00fcber den Voluntary SME-Standard (VSME) hinausgehen. Der VSME-Standard gewinnt jedoch damit f\u00fcr KMUs als direkte Gesch\u00e4ftspartner an Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4) Weniger Haftung, l\u00e4ngere Pr\u00fcfzyklen und Harmonisierung der Sorgfaltspflichen in den Mitgliedstaaten der EU<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Neu ist zudem, dass anstelle eines verbindlichen Assurance-Standards f\u00fcr die Nachhaltigkeitsberichterstattung gem. CSRD nun Leitlinien f\u00fcr eine begrenzte Pr\u00fcfung (Limited Assurance) eingef\u00fchrt werden sollen. Die mittelfristig vorgesehene Ausweitung von Pr\u00fcfungsumfang und -tiefe im Rahmen einer Pr\u00fcfung mit hinreichender Sicherheit (Reasonable Assurance) entf\u00e4llt somit g\u00e4nzlich.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch die Omnibus-Verordnung ergeben sich wesentliche \u00c4nderungen der Sorgfaltspflicht gem. CSDDD. So entf\u00e4llt die Pflicht, eine Gesch\u00e4ftsbeziehung als letzte Ma\u00dfnahme zu beenden.<\/li>\n\n\n\n<li>Zudem wurde das Monitoring der Gesch\u00e4ftsbeziehungen im Zuge der Sorfaltspflicht gem. CSDDD und die Bewertung der Effektivit\u00e4t der Ma\u00dfnahmen von einer j\u00e4hrlichen auf eine f\u00fcnfj\u00e4hrige \u00dcberpr\u00fcfung reduziert.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch die im Zuge der CSDDD angek\u00fcndigte zwingende harmonisierte zivilrechtliche Haftung entf\u00e4llt und wird auf nationaler Ebene entschieden werden. Auch werden ank\u00fcndigte H\u00f6chststrafen bei Verletzungen im Rahmen der CSDDD von 5 % des weltweiten Umsatzes nicht beibehalten; stattdessen werden die EU und die Mitgliedstaaten neue Sanktionsrichtlinien entwicklen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Harmonisierung der Lieferkettensorgfaltspflichten wird jedoch in der EU vorangetrieben, sodass nationale Abweichungen eingeschr\u00e4nkt werden, was die Rechtssicherheit f\u00fcr Unternehmen erh\u00f6ht. Allgemeine Leitlinien sollen bereits Juli 2026 verabschiedet werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet das f\u00fcr Unternehmen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung der CSRD wie bisher beschlossen findet derzeit in 20 EU-Staaten Anwendung (Stand Januar 2025). Die m\u00f6glichen Auswirkungen w\u00e4ren folglich weitreichend. Die geplanten \u00c4nderungen der Omnibus-Verordnung bringen f\u00fcr viele Unternehmen deutliche Erleichterungen bei der ESG-Berichtspflicht. Weniger B\u00fcrokratie schafft mehr Freiraum, sodass sich Unternehmen st\u00e4rker auf nachhaltige Innovationen und ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit konzentrieren k\u00f6nnen. Gleichzeitig bleiben zentrale Nachhaltigkeitsziele bestehen, insbesondere der Druck zur Dekarbonisierung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Chancen und Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Reduzierter Verwaltungsaufwand: <\/strong>Durch die Verringerung der Berichtspflichten und die Anhebung der Schwellenwerte m\u00fcssen deutlich weniger Unternehmen umfangreiche ESG-Berichte erstellen. Das spart Kosten und Ressourcen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mehr Flexibilit\u00e4t f\u00fcr KMUs:<\/strong> Kleine und mittlere Unternehmen werden von vielen Berichtspflichten entlastet, was ihnen mehr Spielraum f\u00fcr strategische Investitionen gibt. Die Berichtspflichten nach VSME werden jedoch an Bedeutung gewinnen, um den Anforderungen gegen\u00fcber den Stakeholdern gerecht zu werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fokus auf direkte Gesch\u00e4ftspartner:<\/strong> Unternehmen m\u00fcssen sich in der Lieferkette nur noch dann mit indirekten Lieferanten befassen, wenn es klare Hinweise auf ernsthafte Risiken gibt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Langfristige Nachhaltigkeitsstrategie bleibt wichtig:<\/strong> Trotz der Erleichterungen m\u00fcssen Unternehmen weiterhin Klima-Transitionspl\u00e4ne entwickeln und Ma\u00dfnahmen zur Emissionsreduktion umsetzen. Die Resilienz der Wertsch\u00f6pfungskette bleibt essenziell, da klimabedingte und geopolitische Risiken zunehmend die Lieferketten beeinflussen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erwartungen von Stakeholdern erf\u00fcllen:<\/strong> Investoren, Finanzinstitute und Kunden verlangen weiterhin transparente Nachhaltigkeitsstrategien. Die neuen Regelungen geben Unternehmen die M\u00f6glichkeit, ihre ESG Performance gezielter zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Es stellt sich die Frage, ob Unternehmen die gewonnene Flexibilit\u00e4t strategisch nutzen oder ESG-Reporting nun als zweitrangig einstufen. Entscheider sollten ESG-Initiativen nicht leichtfertig zur\u00fcckfahren, um m\u00f6gliche Kosten zu sparen. Das Thema Nachhaltigkeit bleibt f\u00fcr Stakeholder zentraler Bestandteil jeder Unternehmensstrategie. Es gilt abzuwarten was sich tats\u00e4chlich \u00e4ndert \u2013 und Organisationen sollten sich weiterhin auf eine, wenn auch m\u00f6glicherweise ver\u00e4nderte oder freiwillige Umsetzung der Berichtsanforderungen, vorbereiten, um langfristig wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt bietet die Omnibus-Verordnung mehr unternehmerische Freiheit, erfordert aber eine strategische Nutzung der neuen Spielr\u00e4ume. Unternehmen sollten die Chance nutzen, ihre Nachhaltigkeitsstrategie effizienter und wirkungsvoller auszurichten und damit auch zu \u00fcberwachen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet das f\u00fcr den ESG-Softwaremarkt?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Omnibus-Verordnung w\u00fcrde auch den Markt f\u00fcr ESG-Software tangieren. Durch die Anhebung der Schwellenwerte und den m\u00f6glichen Wegfall der Berichtspflicht f\u00fcr rund 80 % der Unternehmen reduziert sich der adressierbare Markt f\u00fcr ESG-Software deutlich. Insgesamt d\u00fcrfte das Marktwachstum, zumindest f\u00fcr die potentiell aufgeschobene 2. Welle der CSRD-Berichtspflicht, mittelfristig niedriger als prognostiziert ausfallen. Softwareanbieter und Segmente k\u00f6nnten unter Druck geraten. Im Fokus der Entwicklungen stehen dabei spezialisierte ESG-L\u00f6sungen (ESG Point Solutions) und ganzheitlichere CPM- und Group Accounting-Plattformen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ESG Point Solutions<\/h3>\n\n\n\n<p>In den letzten Jahren sind in der Erwartung der CSRD-Welle \u2013 bis zu 50.000 berichtspflichtige Unternehmen wurden innerhalb der EU prognostiziert \u2013 zahlreiche auf ESG-Reporting spezialisierte SaaS-Startups entstanden. Gr\u00f6\u00dfter USP dieser spezialisierten Point Solutions war das Handling der komplexen ESG-Datenlandschaft \u2013 die ESRS umfassen \u00fcber 1.000 potentielle Datenpunkte und Fragestellungen \u2013 in einer benutzerfreundlichen Web-Applikation.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Go-to-Market-Plan dieser Anbieter war es, kleine und mittlere Unternehmen beim ESG-Reporting zu unterst\u00fctzen. Die Mehrheit dieser SaaS-Startups befand sich noch in der Wachstumsphase, oft unterst\u00fctzt durch Venture-Kapital oder private Investoren, und hoffte auf einen Boom durch die fl\u00e4chendeckende Berichtspflicht ab 2025. Durch den schrumpfenden Anwenderkreis berichtspflichtiger Unternehmen, d\u00fcrfte eine m\u00f6gliche Omnibus-Verordnung das zur Skalierung eingeplante schnelle (Umsatz-)Wachstum deutlich d\u00e4mpfen. Auch weitere, oft notwendige, Investitionsrunden w\u00fcrden durch einen kleineren adressierbaren Gesamtmarkt erschwert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite war es eine der spannendsten Erkenntnisse der bereits zweimal durchgef\u00fchrten BARC Studie \u201eThe State of ESG &amp; Sustainability Reporting\u201c, dass es neben dem wachsenden regulatorischen Zwang einen mindestens genauso wichtigen Grund gibt, sich mit ESG zu besch\u00e4ftigen: Die Reputation bei Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und dem Kapitalmarkt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Drivers-of-ESG.png\" alt=\"Drivers of ESG Reporting\" class=\"wp-image-121029\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Drivers-of-ESG.png 960w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Drivers-of-ESG-300x169.png 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Drivers-of-ESG-768x432.png 768w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Drivers-of-ESG-600x338.png 600w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abb. 2: What are the most important drivers of ESG reporting in your company?, Quelle: BARC Survey &#8222;The State of ESG &amp; Sustainability Reporting 2024&#8220;, n2024=232, n2023=270<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Es wird also spannend zu beobachten sein, bei welchem Anteil der betroffenen Unternehmen das Argument der intrinsischen Motivation stark genug ist, ESG Initiativen weiterzuf\u00fchren, wenn auch vielleicht mit reduzierter Priorit\u00e4t und Budget.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch m\u00fcssen Anbieter von ESG Point Solutions, die bislang auf breiten Mittelstandsvertrieb gesetzt haben, ihre Go-to-Market-Strategie \u00fcberpr\u00fcfen. Ein m\u00f6glicher Fokus auf gr\u00f6\u00dfere berichtspflichtige Unternehmen erfordert auch Produktanpassungen (Skalierbarkeit, Integration in komplexe Systemlandschaften, etc.) sowie organisatorische Anpassungen, u. a. im Business Development und dem Vertrieb \u2013 die es auch finanziell zu stemmen gilt. Durch die Omnibus-Verordnung \u00e4ndern sich die gesch\u00e4ftlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr viele ESG Point Solutions fundamental. F\u00fcr Anbieter spezialisierter ESG-L\u00f6sungen , die sich bereits auf Konzerne und gro\u00dfe Mittelst\u00e4ndler konzentriert haben, sieht die Ausgangslage anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird folglich auch k\u00fcnftig ESG Point Solutions geben, die dank ihrer St\u00e4rken \u2013 einem breiten Funktionsumfang, integriertem fachlichem Know-how und nutzerfreundlichem User Interface \u2013 weiter wachsen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CPM- und Group Accounting-Plattformen<\/h3>\n\n\n\n<p>Da gem\u00e4\u00df Omnibus-Verordnung zumindest in der 1. Welle an Unternehmen nur noch sehr gro\u00dfe Organisation berichtspflichtig bleiben, k\u00f6nnten Softwareanbieter von ganzheitlich integrierten CPM- oder Group Accounting-Plattformen kurzfristig profitieren. Solche L\u00f6sungen erm\u00f6glichen es, Nachhaltigkeitskennzahlen direkt in bestehende Finanz- und Konzernreporting-Prozesse einzubinden, was Datenkonsistenz und Governance verbessert. Wie in der BARC-Studie \u201eThe State of ESG &amp; Sustainabilitiy Reporting\u201d herausgestellt, liegt die Verantwortung \u00fcber die Nachhaltigkeitsberichterstattung ohnehin zunehmend etwa gleichverteilt in der Finanzabteilung, spezialisierten ESG-\/Nachhaltigkeitsabteilungen und anderen Bereichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Responsible-Departments-ESG.png\" alt=\"Responsible Departments for ESG\" class=\"wp-image-121031\" srcset=\"https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Responsible-Departments-ESG.png 960w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Responsible-Departments-ESG-300x169.png 300w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Responsible-Departments-ESG-768x432.png 768w, https:\/\/barc.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Responsible-Departments-ESG-600x338.png 600w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abb. 3: Who or which department in your company has the main responsibility for the execution of ESG reporting?, Quelle: BARC Survey &#8222;The State of ESG &amp; Sustainability Reporting 2024&#8220;, n2024=235 n2023=247<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:10px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Konzerne, die weiterhin berichten m\u00fcssen, haben im Regelfall ohnehin \u00e4hnlich gelagerte L\u00f6sungen zur Planung, Analyse oder Konsolidierung im Einsatz und bevorzugen etablierte Anbieter \u2013 typischerweise auch aus Gr\u00fcnden der Skalierbarkeit und Sicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p>CPM- und Group Accounting-Plattformen k\u00f6nnten daher Marktanteile gewinnen und relativ gesehen von der Omnibus-Verordnung profitieren. Dar\u00fcber hinaus gilt es zu beobachten, wie sich der Markt bis 2028, wenn die 2. Welle an Unternehmen berichten muss, entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Folgt eine Marktkonsolidierung?<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein von BARC bereits mit der 1. Auflage der ESG-Studie \u201eThe State of ESG &amp; Sustainability Reporting\u201c und seitdem fortw\u00e4hrend prognostizierter Trend ist eine Marktkonsolidierung. Die finanzielle Stabilit\u00e4t kleinerer ESG Point Solutions d\u00fcrfte zu \u00dcbernahmen und Marktaustritten f\u00fchren. F\u00fcr BARC bereits beobachtbar ist die Schlie\u00dfung von Vertriebsb\u00fcros au\u00dferhalb der Kernregion mancher Anbieter sowie die Re-Evaluation durch Kapitalgeber. Eine ohnehin zu erwartende Marktkonsolidierung in einem sehr heterogenen ESG-Softwaremarkt wird durch die Omnibus-Verordnung beschleunigt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kleinere Anbieter k\u00f6nnten Partnerschaften oder \u00dcbernahmen suchen, um ihr \u00dcberleben zu sichern. Gro\u00dfe Anbieter, z. B. von CPM- oder Group Accounting-L\u00f6sungen, oder ERP-Anbieter k\u00f6nnten spezialisierte ESG Point Solutions akquirieren, um deren Know-how zu integrieren.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die kleineren ESG Point Solutions k\u00f6nnte es sinnvoll sein, sich in breitere \u00d6kosysteme einzubinden (z. B. als Modul in einer gr\u00f6\u00dferen Plattform), anstatt auf eigenst\u00e4ndigen Vertrieb zu setzen.<\/li>\n\n\n\n<li>Kooperationen zwischen CPM- und spezialisierten ESG-Anbietern, etwa zum Austausch von Daten (z. B. ESG Data Marketplaces), k\u00f6nnten neue kundenorientierte L\u00f6sungen hervorbringen.<\/li>\n\n\n\n<li>Anbieter mit klarer Nischenkompetenz (z. B. GHG Scope-3 Carbon Accounting oder Supply Chain Management\/Geo Tracking) bleiben als Best-of-Breed-Modul bestehen, welches in gr\u00f6\u00dfere Reporting-Systeme integriert werden kann.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Insgesamt trifft die Omnibus-Verordnung vor allem kleinere Marktteilnehmer. Kleine, fokussierte ESG Point Solutions, oftmals finanzierte SaaS-Startups, ohne breites Kundenportfolio und ohne mehrheitlich gr\u00f6\u00dfere Kunden (&gt;1.000 Mitareiter), die auf den CSRD-Boom setzten. Deren adressierbarer Gesamtmarkt reduziert sich durch die Omnibus-Verordnung deutlich. Es wird spannend zu sehen, welcher Teil des Effektes durch die oben beschriebene intrinsische Motivation zu ESG Reporting kompensiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dfere CPM- und Group Accounting-Anbieter, die einen finanzlastigeren Hintergrund haben, k\u00f6nnen sich bei den verbleibenden berichtspflichtigen Unternehmen m\u00f6glicherweise besser positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Omnibus-Verordnung kann den ESG-Softwaremarkt fundamental ver\u00e4ndern und die ohnehin erwartbare Konsolidierungswelle beschleunigen. Gro\u00dfe Anbieter und integrierte CPM- sowie Group Accounting-L\u00f6sungen stehen relativ gest\u00e4rkt da, w\u00e4hrend kleinere ESG Point Solutions sich neu orientieren m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie in anderen Softwaresegmenten sind es aber oft die Start-ups und Point Solutions, die einen beonders starken Funktionsumfang und ein hohes Innovationstempo durch die dahinterstehenden fokussierten Teams aufweisen. Wir rechnen damit, dass einige davon sich nach der durch Omnibus getriebenen Disruptionsphase auch in einem ver\u00e4nderten Markt durchsetzen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die reduzierten Berichtspflichten, h\u00f6heren Schwellenwerte und l\u00e4ngeren Fristen verkleinern den adressierbaren Gesamtmarkt und verlagern Umsatzpotenziale in die Zukunft. Die n\u00e4chsten 24 Monate k\u00f6nnten f\u00fcr viele ESG-Softwareanbieter zur Bew\u00e4hrungsprobe werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im BARC Kommentar erfahren Sie alles wichtige zur geplanten Omnibus-Verordnung, mit der die EU die ESG-Berichtspflicht lockern m\u00f6chte.<\/p>\n","protected":false},"author":109,"featured_media":47329,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[608],"tags":[],"plus":[],"content_typ":[209],"layoutvorlage":[],"class_list":["post-121026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-esg","content_typ-artikel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/109"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=121026"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121026\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122025,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/121026\/revisions\/122025"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=121026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=121026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=121026"},{"taxonomy":"plus","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/plus?post=121026"},{"taxonomy":"content_typ","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content_typ?post=121026"},{"taxonomy":"layoutvorlage","embeddable":true,"href":"https:\/\/barc.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/layoutvorlage?post=121026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}