{"id":50089,"date":"2018-02-15T08:02:00","date_gmt":"2018-02-15T08:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/barc.com\/de\/?p=50089"},"modified":"2023-01-16T09:21:05","modified_gmt":"2023-01-16T09:21:05","slug":"herausforderung-softwareauswahl-planungs-und-controlling-werkzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/barc.com\/de\/herausforderung-softwareauswahl-planungs-und-controlling-werkzeug\/","title":{"rendered":"Herausforderung Softwareauswahl Planungs- und Controlling-Werkzeug"},"content":{"rendered":"\n<p>In vielen Unternehmen findet aktuell ein Umdenken statt. Excel als weitverbreitetes Planungs- und Controlling-Werkzeug hat f\u00fcr diese Zwecke ausgedient. Zu hoch ist die Fehleranf\u00e4lligkeit durch manuelle Eingriffe, zu stark die Einschr\u00e4nkung durch fehlende Funktionalit\u00e4t, zu inkonsistent die Daten aufgrund der fehlenden einheitlichen Datenbasis. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein professionelles Planungs- und Controlling-Werkzeug soll her. Doch wie? Es gibt so viele unterschiedliche L\u00f6sungen auf dem Markt und die potenziellen Fehlerquellen bei der Softwareauswahl sind enorm. Wenn Sie meinen<a href=\"https:\/\/barc.com\/de\/planungs-und-controlling-software-marktsegmentierung-auswahl-der-richtigen-loesung\/\">\u00a0Beitrag \u201eDer Softwaremarkt f\u00fcr Planungs- und Controlling-L\u00f6sungen\u201c<\/a>\u00a0aufmerksam gelesen haben, sind Sie zumindest \u00fcber die Marktseite schon bestens informiert, um das L\u00f6sungsangebot hinsichtlich sinnvoller Kriterien vergleichen bzw. unterscheiden zu k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf welche Dinge Sie tunlichst im Rahmen Ihres Softwareauswahlprozesses achten sollten, m\u00f6chte ich Ihnen in diesem Beitrag erl\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00fchren Sie eine sorgf\u00e4ltige Anforderungserhebung durch!<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine gewissenhafte und umfassende Anforderungserhebung ist die Basis eines jeden Softwareauswahlprozesses. Erstaunlich viele Unternehmen untersch\u00e4tzen diesen wichtigen ersten Schritt. Die Fehlerquellen sind vielf\u00e4ltig, konzentrieren sich aber immer wieder auf dieselben Kardinalfehler: Einseitig besetzte Projektteams (bspw. IT sucht f\u00fcr Fachbereich aus), eingeschr\u00e4nkte Anforderungserhebung\/widerspr\u00fcchliche Anforderungen sowie agieren ohne Weitblick (bspw. Auswahl Planung, obwohl zuk\u00fcnftig auch Reporting\/Analyse relevant sind). <\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Fehler zu vermeiden, muss eine sorgf\u00e4ltige fachlich-funktionale, technische und organisatorische Anforderungsanalyse in allen Unternehmensteilen erfolgen, die sp\u00e4ter mit dem Werkzeug arbeiten sollen. Dies umfasst Fachbereiche als auch IT, um Akzeptanzproblemen von Beginn an vorzubeugen. <\/p>\n\n\n\n<p>Als Ergebnis der Anforderungsanalyse entsteht ein vollst\u00e4ndiger Kriterienkatalog, welcher die Eignung der am Markt verf\u00fcgbaren Softwarewerkzeuge f\u00fcr die eigenen Anforderungen erm\u00f6glicht. Da nicht jedes Kriterium dabei gleichwertig ist, sollten die einzelnen Anforderungen gewichtet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kaufen Sie die L\u00f6sung, nicht den Anbieter(namen)!<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele Unternehmen fokussieren sich bei der Softwareauswahl vor allem auf \u201egro\u00dfe\u201c und weit bekannte Softwareanbieter (bspw. SAP, IBM, Oracle etc.). Dies ist per se nicht schlecht, da diese Anbieter meist umfassende Portfolios mit gro\u00dfem Softwareangebot vorweisen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nichtsdestotrotz haben vor allem \u201ekleinere\u201c und spezialisierte Anbieter h\u00e4ufig sehr gute L\u00f6sungen und bringen ein ausgepr\u00e4gtes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr lokale Besonderheiten in Branchen bzw. Unternehmensgr\u00f6\u00dfen mit, sodass Sie diese nicht zuletzt deshalb in Ihre Marktbetrachtung mit einbeziehen sollten. Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen Sie bei Ihrer Softwareentscheidung bedenken: Gr\u00f6\u00dfer ist nicht gleichzeitig besser \u2013 vermeintlich \u201egro\u00dfe\u201c Anbieter sind ihren \u201ekleineren\u201c Wettbewerbern nicht zwangsl\u00e4ufig in allen Belangen \u00fcberlegen. <\/p>\n\n\n\n<p>Entscheidend ist das Gesamtpaket aus funktionaler und technischer Unterst\u00fctzung, bezogen auf Ihre individuellen Anforderungen zu einem vern\u00fcnftigen Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis. Unsere jahrelangen Marktanalysen und Erfahrungen belegen hierbei bspw., dass gerade Themen wie verf\u00fcgbare Supportleistungen vor Ort, Wertsch\u00e4tzung des Kunden, sprechen der lokalen Sprache sowie Kenntnisse der lokalen Besonderheiten h\u00e4ufige Punkte sind, bei denen \u201ekleinere\u201c Anbieter zufriedenere Kunden vorweisen k\u00f6nnen als \u201egro\u00dfe\u201c weit bekannte Softwareanbieter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verzichten Sie nicht auf die Detailevaluierung!<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Detailevaluierung, bspw. in Form eines Proof of Concepts, sollte der finale Schritt im Rahmen Ihres Softwareauswahlprozesses sein. Ein Verzicht, sei es aus Zeit- oder Kostengr\u00fcnden, kann riskant sein und schlussendlich zu einer Fehlentscheidung f\u00fchren. Bei der Detailevaluierung m\u00fcssen die betrachteten L\u00f6sungen \u201ebeweisen\u201c, dass sie alle relevanten Anforderungen erf\u00fcllen k\u00f6nnen, um dar\u00fcber ein m\u00f6glichst genaues Bild der Leistungsf\u00e4higkeit der Werkzeuge zu zeichnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Idealerweise sind individuell vorgegebene Aufgabenstellungen sowie (Echt-)Daten die Basis f\u00fcr die Detailevaluierung, welche m\u00f6glichst realit\u00e4tsnah dem sp\u00e4teren Einsatzgebiet im Unternehmen entsprechen. Neben der Detailevaluierung an sich k\u00f6nnen Referenzkundengespr\u00e4che, externe Berater oder generelles Kundenfeedback zur Nutzung der Werkzeuge hilfreiche erg\u00e4nzende Informationsquellen sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Finden des richtigen Planungs- und Controlling-Werkzeugs, passend zu den eigenen Anforderungen ist nicht schwer. Das Angebot am Markt ist reich, der Funktionsumfang der L\u00f6sungen umfassend. Nichtsdestotrotz sind eine gewisse Kenntnis der Unterscheidungsmerkmale sowie potenzieller Fehlerquellen f\u00fcr die Auswahl eine essenzielle Ausgangsbasis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In vielen Unternehmen findet aktuell ein Umdenken statt. Excel als weitverbreitetes Planungs- und Controlling-Werkzeug hat f\u00fcr diese Zwecke ausgedient. Zu hoch ist die Fehleranf\u00e4lligkeit durch manuelle Eingriffe, zu stark die Einschr\u00e4nkung durch fehlende Funktionalit\u00e4t, zu inkonsistent die Daten aufgrund der fehlenden einheitlichen Datenbasis. Ein professionelles Planungs- und Controlling-Werkzeug soll her. Doch wie? 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