Studie zu ESG-Reporting: Regulatorische Auflagen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen

Würzburg, 17. Juli 2024 – BARC hat die Studie „The State of ESG and Sustainability Reporting“ veröffentlicht. Sie bietet wertvolle Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Empfehlungen für Unternehmen, die ihre ESG-Berichtspflicht bis 2025 und darüber hinaus erfüllen müssen.

Chris Neubauer, Co-Autor der Studie, kommentiert: „ESG-Reporting entwickelt sich rasant, und Unternehmen müssen sich anpassen, um den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Unsere Studie zeigt, dass der Bedarf an Ressourcen und besseren Softwarelösungen entscheidend ist, um die Herausforderungen zu meistern und nachhaltigen Erfolg zu sichern.“

Studie zu ESG-Reporting: Regulatorische Auflagen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen

Wichtige Erkenntnisse und Ergebnisse

  • ESG-Berichtsstandards: Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) werden von 68 Prozent der Unternehmen genutzt, gefolgt von den GRI Standards (28 Prozent) und den IFRS SDS (23 Prozent). Europa favorisiert ESRS (74 Prozent), während Nordamerika GRI (50 Prozent) und SASB (38 Prozent) bevorzugt.
  • Status Quo des ESG-Reporting: Bis 2023 haben 42 Prozent der Unternehmen ihren ersten ESG-Bericht veröffentlicht, weitere 20 Prozent planen dies bis 2024. Insbesondere im Banken- und Finanzsektor (67 Prozent) und in Europa (47 Prozent) wird die ESG-Berichterstattung bereits stärker genutzt. Die DACH-Region zeigt sich noch zurückhaltender (41 Prozent).
  • Motivation: Haupttreiber sind die Reputation bei Kunden, regulatorische Anforderungen und interne Prozessverbesserungen. Der Fokus auf regulatorische Compliance stieg von 38 Prozent in 2023 auf 59 Prozent in 2024.
  • Verantwortung: Die Verantwortung für ESG-Reporting liegt zunehmend bei spezialisierten ESG-/Nachhaltigkeitsabteilungen (33%), +12% im Vergleich zum Vorjahr. Finanzabteilungen (34%) und andere Abteilungen (33%) sind ähnlich oft verantwortlich.
  • Herausforderungen: 42 Prozent der Unternehmen kämpfen mit Ressourcenmangel, und der Umgang mit mehreren Datenquellen stellt für ebenso viele ein Problem dar. 38 Prozent berichten über Probleme mit der Datenqualität.
  • Softwarelösungen: Die Integration von ESG-Software in bestehende IT-Infrastrukturen ist für 37 Prozent der Unternehmen problematisch, und 33 Prozent fehlen interne Ressourcen.
  • Verbesserungspotenzial: 60 Prozent der Teilnehmer sehen erhebliches Potenzial bei der Datenintegration und dem KPI-Management.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier

Die Infografik zur Studie finden Sie hier

Die Studie kann dank des Sponsorings von Board, Jedox, LucaNet, Qlik und Wolters Kluwer kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

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Axel Bange

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