Data Intelligence, die Daten und AI verlässlich macht

Unabhängige Beratung für Catalog-, Governance- und Marketplace-Entscheidungen. Auf Basis von 10.000+ Anwenderstimmen pro Jahr und 500+ Anbieter- und Produktanalysen
25+ Jahre unabhängige Marktforschung · 1.500+ Anwenderbefragungen pro Jahr · 25 Analysten

Data Intelligence entscheidet, ob AI trägt

Data-Intelligence-Plattformen entscheiden 2026 darüber, ob Daten- und AI-Initiativen tragen oder im Pilotstatus stecken bleiben. Catalog, Governance, Marketplace und Context Engineering konvergieren zu einer Plattformklasse, gleichzeitig erhöhen EU AI Act, NIS2 und DORA den Handlungsdruck. CDOs, Governance-Boards und Plattform-Owner stehen damit vor Investitionsentscheidungen im sechs- bis siebenstelligen Bereich, mit Auswirkungen auf Architektur, Operating Model und AI-Fahrplan der nächsten drei bis fünf Jahre.

BARC begleitet diese Entscheidungen seit über 25 Jahren als unabhängige Analystenberatung, ohne Implementierungs-, Reseller- oder Vendor-Provisionsgeschäft. Auf dieser Seite finden Sie unsere Beratungsangebote zu Data Intelligence, die typischen Auslöser, mit denen Kunden auf uns zukommen, die Entscheidungskriterien für eine tragfähige Plattformwahl sowie die Analysten, die Sie im Projekt begleiten.

Data Intelligence ist 2026 zur Grundlage für jeden produktiven AI-Anwendungsfall geworden

Die Plattform-Entscheidung legt fest, ob ein Unternehmen Daten zuverlässig findet, ihnen vertraut und sie zur Laufzeit an AI-Modelle und Agenten liefert. Vier Datenpunkte aus aktueller BARC-Forschung markieren den Status 2026:

  • 44,55 % der Unternehmen nennen Datenqualität als größtes Hindernis für AI, mehr als doppelt so viele wie 2024.
  • Data Products sind im Mainstream angekommen: 93 % der selbsteingestuften Leader nutzen Data Products bereits operativ. Damit verschiebt sich der Fokus von der Konzeptdiskussion hin zur Frage, wie Datenprodukte auffindbar, verständlich, vertrauenswürdig und kontrolliert bereitgestellt werden.
  • Governance ist der größte Engpass bei Data Products: 39 % der Unternehmen nennen Data Product Governance weiterhin als Herausforderung. Der Bedarf liegt damit nicht mehr nur in der Bereitstellung von Datenprodukten, sondern in klaren Verantwortlichkeiten, Qualitätsregeln, Verträgen und kontrolliertem Zugriff.
  • Data Fabric stärkt Datenzugriff, Kontrolle und Vertrauen: 68 % der Befragten berichten Verbesserungen bei Data Accessibility, Data Control und Data Trust. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist der Metadaten-Layer der Data Fabric: Erst Metadaten machen Daten auffindbar, verständlich, nachvollziehbar, steuerbar und geschützt nutzbar.
  • Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von Daten bleiben zentrale Hürden für AI: 70 % der Unternehmen sagen, dass weniger als die Hälfte ihrer unstrukturierten Daten für AI auffindbar und nutzbar ist. Damit wird Kontext zur Kernaufgabe: Metadaten, Klassifikation, Lineage und Governance müssen Daten erst verständlich, bewertbar und sicher nutzbar machen.

Der Marktreif-Test 2026 lautet heute: Liefert die Data Intelligence Platform Kontext, Governance und Datenprodukte in der Geschwindigkeit, die Nutzer und AI verlangen? An dieser Frage scheitern drei Viertel der Plattform-Implementierungen. Die Ursachen liegen in Use-Case-Priorisierung, Adoption und Business-Abstimmung, kaum in der Technologie.

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Was Anwender heute erleben und was sie nach der Entscheidung sehen wollen

Was Anwender heute erleben Was sie nach der Entscheidung sehen wollen
"Der Katalog ist befüllt, im Fachbereich nutzt ihn niemand." Eine Adoption-Strategie, die den Katalog zur ersten Anlaufstelle für Fachbereiche macht
"Governance steht im PDF, in Snowflake und Co. greift sie nicht." Durchgesetzte Policies in Snowflake, Databricks, Fabric und Co., automatisiert und auditierbar
"Wir wissen nicht, welche AI-Modelle im Unternehmen laufen und welche Daten sie verwenden." Ein integriertes Modell- und Daten-Inventar mit Risiko-Klassifizierung gemäß EU AI Act
"Lineage hört am Rand der einen Plattform auf, plattformübergreifend bleibt eine Lücke." End-to-End-Lineage über Datenquellen, Pipelines, BI-Reports und AI-Modelle hinweg
"AI-Agenten halluzinieren, weil ihnen geprüfter Geschäftskontext fehlt." Eine Context-Architektur, die Knowledge, Semantik, Lineage und Policies zur Laufzeit ausliefert
"Unser Pricing-Modell skaliert nicht mit der Anzahl der Stewards und Anwender." Ein Lizenzmodell mit fairer Differenzierung zwischen Read-Usern, Stewards und Konnektoren
"Datenprodukte sind als Begriff präsent, im Tooling fehlt der Lebenszyklus." Ein Marketplace mit Owner-Verantwortung, Verträgen, SLAs und Lifecycle-Management
"Wir betreiben drei überlappende Tools für Catalog, Glossar und Governance." Eine konsolidierte Plattform mit klaren Rollen, Schnittstellen und einem gemeinsamen Metadaten-Layer
"Stewardship liegt formal im Business, in der Praxis zieht IT die Karre allein." Ein Operating Model mit klaren Rollen, Anreizen und Eskalationspfaden für Business Stewards
"Unstrukturierte Daten und Knowledge-Assets bleiben außerhalb des Katalogs." Ein Knowledge-Graph, der strukturierte und unstrukturierte Assets im Kontext zusammenführt

Typische Auslöser für eine Data-Intelligence-Anfrage bei BARC

Data-Owner und Governance-Verantwortliche treten 2026 mit drei wiederkehrenden Auslösern an BARC heran. Diese überlappen häufig.

Auslöser 1: AI-Strategie trifft auf fehlenden Kontext. Erste GenAI- und Agenten-Initiativen laufen. Modelle ohne geprüften Geschäftskontext, ohne Lineage und ohne Governance erreichen keine Produktionsreife. Der Auftrag an BARC: eine Context-Engineering-Architektur entwerfen, die richtige Plattformkategorie evaluieren und einen Fahrplan vorlegen, der in 6 bis 18 Monaten produktive AI-Anwendungsfälle liefert.

Auslöser 2: Datenkatalog steht, Adoption fehlt. Die erste Generation Data Catalogs läuft seit drei bis fünf Jahren, mit Fokus auf IT-getriebene Metadaten. Der Katalog ist befüllt, die Fachbereiche nutzen ihn nicht, die Pricing-Diskussion mit dem Anbieter wird härter. BARC bewertet, ob ein Plattform-Wechsel, ein Ausbau in Richtung Marketplace und Governance oder ein Operating-Model-Reset die richtige Antwort ist.

Auslöser 3: Regulierung zwingt zum Handeln. EU AI Act, NIS2, DORA, branchenspezifische Anforderungen oder ein konkreter Audit-Befund machen eine systematische Governance unausweichlich. Bestehende Lösungen decken klassische Daten-Governance ab. Für AI-Modelle, Risiko-Klassifizierung und durchsetzbare Policies in Datenplattformen fehlen Funktionen. Der Auftrag an BARC: eine Zielarchitektur für Data und AI Governance und die passende Plattform-Auswahl.

Auslöser 4: Verteilte Kataloge brauchen eine Gesamtübersicht. In vielen Unternehmen laufen mehrere Kataloge und Metadatenlösungen parallel. Gleichzeitig wächst der Bedarf an einer unternehmensweiten Sicht auf Daten, Datenprodukte, Definitionen, Lineage und Verantwortlichkeiten. Ob ein „Catalog of Catalogs“ die richtige Antwort ist, hängt vom Einzelfall ab. BARC bewertet, ob bestehende Kataloge erhalten, verbunden, harmonisiert oder zusammengeführt werden sollten. AI erhöht den Druck auf einheitlichen, geprüften Kontext. BARC unterstützt beim Aufbau einer passenden Kontextstrategie.

Drei Konstanten verbinden alle vier Auslöser: Die Entscheidung steht in 6 bis 18 Monaten an, die Investition bewegt sich im sechs- bis siebenstelligen Bereich, die Stakeholder reichen vom CDO über das Data-Governance-Board bis zur Compliance- und Risk-Funktion.

Mit wem BARC bei Data-Intelligence-Projekten am Tisch sitzt

BARC arbeitet in Data-Intelligence-Auswahl- und Architekturprojekten typischerweise mit folgenden Rollen zusammen:

  • Data-Leadership: Chief Data Officer, Chief Data and Analytics Officer, Head of Data Management, Head of Data Governance, Head of Data Strategy.
  • Plattform- und Architektur-Verantwortung: Enterprise Architect, Business Architect Data Platform, Head of Data Architecture, Lead Data Engineering.
  • Governance und Stewardship: Data Governance Manager, Data Steward Lead, Information Owner, Data Quality Manager, Compliance Manager.
  • AI- und Analytics-Verantwortung: Head of AI, Lead AI/ML Engineer, AI Governance Lead, Head of BI and Analytics.
  • Executive Sponsoring: CIO, CDO, CISO, COO, CFO mit Datenstrategie-Mandat.

Branchen und Unternehmensgrößen: Mittelstand und Konzerne aller Branchen, mit Schwerpunkt Financial Services, Industrie, Versorger, Handel und öffentlicher Sektor.

Wie BARC zu Data Platforms berät

Die zentrale Frage 2026 zielt nicht auf den Datenkatalog. Sie zielt auf die Plattform-Topologie: Welche Architektur trägt Context & Knowledge Engineering, Data und AI Governance sowie Data Shopping gemeinsam?

Der Markt zeigt drei parallele Bewegungen: Catalog, Governance und Marketplace konvergieren zu einer Plattformklasse. AI treibt Automatisierung und Bedienlogik. Regulierung verschiebt Governance vom Dokument in durchgesetzten Code.

Neu hinzu kommt der Zug in Richtung Context Platforms: Kataloge, Knowledge -Graphen, Kataloge mit integrierter Graphtechnologie und semantische Tools beanspruchen zunehmend, den Kontext für AI zu liefern. Doch nicht jede Lösung, die Kontext anbietet, ist automatisch die richtige Antwort. BARC hilft, die passenden Use Cases zu identifizieren, das Zielbild „Context“ klar zu definieren und zu scopen sowie eine tragfähige Context-Strategie aufzubauen. Das ist gerade deshalb wichtig, weil der Begriff heute inflationär genutzt wird und ohne klare Abgrenzung schnell zur nächsten unscharfen Plattformkategorie wird.

BARC bewertet Data-Intelligence-Plattformen seit der ersten Score-Ausgabe 2022 nach gleicher Methodik: Anwenderbefragung, Anbieterbewertung, Architekturreview und Wirtschaftlichkeitsanalyse. Wir haben keine Implementierungserlöse, kein Reseller-Geschäft und keine Vendor-Provisionen. Diese Unabhängigkeit hält unsere Empfehlungen in der Vertragsverhandlung mit dem Anbieter belastbar.

In Data-Intelligence-Entscheidungen mit sechs- bis siebenstelligem Investitionsvolumen liefert BARC fünf Beiträge, die sich von In-House-Evaluation, Big-4-Beratung, Implementierungspartnern und Spezialberatungen unterscheiden:

  • Sie bekommen Belege, keine Eindrücke. Marktdaten aus 1.500+ Anwenderbefragungen pro Jahr, dem laufenden BARC Score Data Intelligence Platforms und den BARC-Vendor-Briefings.
  • Sie sparen Zeit und reduzieren Selektionsrisiko. Strukturierte Auswahlmethodik mit vorgebauten Anforderungskatalogen, Use-Case-getriebener Shortlist-Logik und Proof-of-Concept-Drehbüchern.
  • Sie verhandeln auf Augenhöhe. Verhandlungsbenchmarks für Pricing- und Vertragsmodelle, gestützt auf reale Anwenderdaten zu Lizenzflexibilität und Scaling.
  • Sie erhalten eine herstellerunabhängige Empfehlung. BARC bewertet ohne Delivery-, Reseller- oder Vendor-Interessen und richtet die Empfehlung konsequent an strategischer, fachlicher und wirtschaftlicher Passung aus.
  • Sie entscheiden auf einer soliden Basis. BARC führt Markt-, Technologie-, Kunden- und Stakeholder-Perspektiven zusammen und macht zentrale Risiken zu Architektur, Adoption, Governance, Abhängigkeiten und Wirtschaftlichkeit sichtbar und bewertbar.

Ihre Ansprechpartner zu Data Intelligence

Ihre Optionen mit BARC

Data Intelligence Guidance Package

Strategischer Kompass an einem Workshop-Tag

Gemeinsam schärfen wir Ihre Ziele, Use Cases Zielarchitektur und Tooling. Sie erhalten einen kompakten Überblick zu Trends, Markt und Data-Intelligence-Werkzeugen und erkennen, welche davon zu Ihrer Situation passen. Mit Blueprints, Kriterienkatalogen und einer abschließenden Risikobewertung verlassen Sie den Tag handlungsfähig, inklusive Roadmap für die nächsten Schritte.

  • Format: Ein-Tages-Workshop
  • Outcome: Strategischer Bewertungsbericht mit grober Zielarchitektur, einer Liste von max. 10 geeigneten Tools, Use-Case-Priorisierung und nächsten Schritten
  • Zielgruppe: CDOs, Data-Governance-Boards und Plattform-Owner, die eine fundierte Standortbestimmung brauchen
  • Aufwand: 1 Tag plus Vor- und Nachbereitung
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Data Intelligence Software Selection

Strukturierte Auswahl bis zur belegbaren Vertragsempfehlung

Wir evaluieren die passenden Werkzeuge für Ihre Data-Intelligence-Plattform und sprechen eine belastbare Empfehlung aus. Dabei beziehen wir strategische, regulatorische, fachliche, technische und funktionale Anforderungen ein und berücksichtigen Ihre Use Cases, Nutzer, Zielarchitektur und Organisation. Der BARC-Ansatz verkürzt Ihre Projektlaufzeit und Einarbeitung und gibt Ihnen durch eine ganzheitliche Risikobewertung maximale Sicherheit in der Software-Entscheidung.

Methodik nach dem BARC-Standard für Software-Auswahl mit Use-Case-fokussierter Shortlist.

  • Format: 3 bis 24-Wochen-Projekt
  • Outcome: Shortlist, Anforderungskatalog und Bewertungsmatrix, Demo- und PoC-Drehbücher, Zielarchitektur, Scoring-Modelle für PoC, klare Toolempfehlung, Risikobewertung
  • Zielgruppe: Unternehmen mit konkreter Plattform-Investitionsentscheidung in den nächsten 6 bis 12 Monaten
  • Aufwand: 3 Wochen (Shortlist) bis 24 Wochen (auf PoC-basierte Tool-Empfehlung)
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Data Intelligence Health Check

Bestandsbewertung der laufenden Plattform mit Adoption- und Modernisierungspfad.

Wir prüfen Ihre Lösung auf sechs Dimensionen: Funktions-Coverage, Adoption, Governance-Durchsetzung, Wirtschaftlichkeit, AI-Readiness und Modernisierungspotenzial. Konkrete Quick Wins für die nächsten 90 Tage.

  • Format: 4 bis 6-Wochen-Audit
  • Outcome: Health-Check-Bericht mit priorisiertem Modernisierungspfad, Adoption-Maßnahmen und Quick Wins
  • Zielgruppe: Unternehmen mit einer produktiv laufenden Data Intelligence Platform, die an Adoption-, AI-Readiness- oder Kosten-Grenzen stößt
  • Aufwand: 4 bis 6 Wochen
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Entscheidungskriterien für eine tragfähige Data Intelligence Platform 2026

Eine tragfähige Data-Intelligence-Entscheidung 2026 beantwortet sechs Fragen klar:

  1. Use-Case-Priorität. Welcher der drei Use Cases (Context & Knowledge Engineering, Data & AI Governance, Data Shopping) ist in den nächsten 18 Monaten der primäre Engpass und damit Treiber der Auswahl?

  2. Metadaten-Reichweite. Welche Quellen, Plattformen, BI-Werkzeuge, ML-Werkzeuge und unstrukturierten Repositories müssen abgedeckt werden, und mit welcher Tiefe (Lineage, Profile, Quality)?

  3. AI-Integration. Welche Anforderungen bestehen an Active Metadata, MCP-Anbindung, programmatische APIs, AI-Asset-Management und Context-Delivery zur Inferenz-Zeit?

  4. Governance-Tiefe. Welche regulatorischen Rahmenwerke (EU AI Act, NIS2, DORA, GDPR, branchenspezifisch) müssen abgebildet werden, und in welchem Detaillierungsgrad?

  5. Operating Model. Zentrale Governance-Organisation, föderiertes Data-Mesh-Modell oder Hybrid? Wer trägt Stewardship, wer trägt Adoption?

  6. Wirtschaftlichkeit und Lizenzmodell. Welches Pricing-Modell (Read-User, Stewards, Konnektoren, Asset-Volumen) passt zu Ihrer geplanten Nutzungskurve über drei bis fünf Jahre

Beantworten Sie diese sechs Fragen mit einem expliziten Architektur- und Operating-Model-Statement, bevor Sie die Anbieter-Shortlist erstellen. Ohne diese sechs Antworten verkommt die Software-Auswahl zur Featureliste.

Wenn Ihre Data-Intelligence-Entscheidung in den nächsten zwölf Monaten ansteht

Ein 30-minütiges BARC-Briefing klärt, ob ein Guidance Package, eine vollständige Software Selection oder ein Health Check zu Ihrer Situation passt. Sie verlassen das Gespräch mit einem klaren nächsten Schritt, ganz gleich, ob wir danach weiter zusammenarbeiten.

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(30 Minuten, kostenfrei)

Häufige Fragen zu Data Intelligence

Ein Datenkatalog erschließt und beschreibt Datenbestände. Ein Data Governance Tool trägt Policies, Stewardship und Compliance. Eine Metadata Management Platform sammelt, normalisiert und verbindet Metadaten aus unterschiedlichen Quellen. Eine Data Intelligence Platform bündelt diese Disziplinen in einer Architektur und ergänzt sie um Marketplace-Funktionen, Knowledge- und Context-Engineering sowie AI-Asset-Management. Im BARC Score 2026 bezeichnen wir Plattformen, die alle drei zentralen Use Cases adressieren, als Data Intelligence Platform.

Die richtige Plattform ergibt sich aus dem primären Use Case, dem Reifegrad der Data-Governance-Organisation, der heterogenen Plattform-Landschaft und dem AI-Fahrplan. Im BARC Score 2026 decken Informatica, Collibra und Alex Solutions die größte Funktionsbreite ab. DataHub und Ab Initio setzen Maßstäbe im Context Engineering. Atlan und Alation überzeugen in der Nutzer-Erfahrung. Eine fundierte Entscheidung folgt aus einer strukturierten Auswahl. Vendor-Pitches reichen nicht aus.

Plattform-gebundene Werkzeuge wie Microsoft Purview, Databricks Unity Catalog und Snowflake Horizon decken die eigene Plattform gut ab. Für die gesamte Datenlandschaft reicht ihr Radius selten. In heterogenen Architekturen, in regulierten Branchen und in AI-zentrierten Setups ergänzt eine eigenständige Data Intelligence Platform die Hyperscaler-Werkzeuge um plattformübergreifende Lineage, durchgesetzte Governance und ein zentrales Marketplace-Erlebnis. BARC bewertet im Auswahlprojekt, wo die Grenze zwischen Hyperscaler-Werkzeug und Drittanbieter sinnvoll verläuft.

Context Engineering versorgt AI-Modelle und Agenten zur Laufzeit mit dem passenden Geschäftskontext: Semantik, Lineage, Policies, Definitionen und Beispiele. Ohne diesen Kontext halluzinieren Agenten oder entscheiden auf Basis veralteter oder ungenehmigter Daten. Data Intelligence Platforms 2026 stellen Metadaten programmatisch über MCP, offene APIs und Standard-Protokolle bereit. BARC bezeichnet Context Engineering als den wichtigsten neuen Werttreiber des Marktes.

Drei Stellschrauben greifen.

  1. Use-Case-Priorisierung vor der Werkzeug-Auswahl. Ein Katalog, der einen vom Business getragenen Anwendungsfall bedient, läuft.
  2. Ein Operating Model mit echten Verantwortlichkeiten, Anreizen und Eskalationspfaden, nicht nur Rollen-Dokumenten.
  3. Adoption-Maßnahmen mit messbaren Zielen, also Aktivierung in den Fachbereichen, Stewardship-Cadence, Marketplace-Bestellungen.

AI Governance umfasst Modell-Inventar, Datenherkunft pro Modell, Risiko-Klassifizierung nach EU AI Act, Audit-Trails, Policy-Durchsetzung in Training und Inferenz sowie die Kopplung von Datenprodukten an AI-Anwendungsfälle. Plattformen mit dieser Abdeckung behandeln AI-Modelle als erstklassige Katalog-Objekte statt als Schatten-Assets.

Nein. BARC implementiert nicht, integriert nicht, agiert nicht als Reseller und nimmt keine Vendor-Provisionen. Diese Trennung sichert die Belastbarkeit unserer Empfehlung in der Vertragsverhandlung. Für die Implementierung empfehlen wir unabhängige Partner aus dem laufenden BARC Data & Analytics Service Provider Survey.

Ein Workshop zur strategischen Standortbestimmung dauert einen Tag. Eine vollständige Software Selection inklusive Shortlist, Demo-Bewertung, Proof-of-Concept-Skripten und Vertragsempfehlung läuft typisch über 6 bis 12 Wochen, abhängig vom Scope und der Anzahl der zu bewertenden Anbieter.

BARC bezieht keine Provisionen oder Lizenzanteile von Software-Anbietern. Die Vendor-Bewertungen entstehen aus Anwenderbefragungen mit über 10.000 Stimmen pro Jahr und aus Analysten-Reviews. Sponsoring von BARC-Studien wird offen ausgewiesen und beeinflusst die Bewertungsmethodik nicht.

BARC Consulting deckt Data Strategy, Data Platforms, Data Management, AI Governance, Integrated Planning & Analytics, Corporate Performance Management und ESG ab. Eine Übersicht aller Beratungsangebote findet sich hier.

Nein. BARC strukturiert die Auswahl so, dass passende Implementierungspartner direkt in den Bewerber-Pool aufgenommen und bewertet werden. Sie verlassen das Verfahren mit einer doppelten Empfehlung: Plattform und Implementierungspartner.

Eine berechtigte Sorge gegenüber Strategieberatungen. BARC begegnet ihr auf zwei Wegen. Unsere Senior-Analysten arbeiten seit 10 bis 25 Jahren mit den Plattformen, die Sie evaluieren. Sie kennen die Implementierungs-Pitfalls aus über 500 begleiteten Projekten. Unsere Ergebnisse enthalten Operating-Model-Skizze, Skill-Bedarf, Pricing-Verhandlungsbenchmarks und konkrete nächste Schritte für die ersten 90 Tage nach Vertragsunterschrift.

In diesem Fall bietet das Data Intelligence Guidance Package den pragmatischen Einstieg. Ein Workshop-Tag arbeitet die sechs Kernfragen (Use-Case-Priorität, Metadaten-Reichweite, AI-Integration, Governance-Tiefe, Operating Model, Wirtschaftlichkeit) durch und liefert eine Standortbestimmung mit Substanz. Aus dem Ergebnis lässt sich die Investition für eine vollständige Selection oder einen Health Check intern belastbar absichern.

Wer mit BARC arbeitet

Lesen Sie in unseren Customer Success Stories, wie wir unserer Kundschaft helfen, ihre Ziele zu erreichen.

10.000+ Anwenderstimmen pro Jahr · 500+ Anbieter-Analysen pro Jahr · 25 Jahre Methodik

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