Case Study

Bessere Daten für Bürgerdienste & politische Entscheidungsfindung

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ISTAT

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Um die Geschwindigkeit und Qualität in der Erkenntnisgewinnung zu verbessern, hat das italienische Nationale Statistikinstitut (ISTAT) die Verfahren und Technologien im Datenmanagement grundlegend modernisiert. Das Herzstück bildet die Plattform für Datenvirtualisierung von Denodo.

Als Produzent amtlicher Statistiken verfolgt das ISTAT die Bevölkerungs- und Wirtschaftszählungen in Italien und ist für demografische Erhebungen verantwortlich. Aufgrund einer veralteten Dateninfrastruktur konnte die Behörde den zunehmend komplexen Anforderungen an die Analyse immer größerer und heterogener Datenmengen nicht mehr gerecht werden.

Die Anforderung

Um mit dem steigenden Informationsbedarf schritthalten zu können, musste das ISTAT die Dateninfrastruktur grundlegend modernisieren. Traditionell verwaltet das ISTAT über 200 administrative Quellen, die systematisiert, organisiert und mit den Daten aus Erhebungen und Volkszählungen kombiniert werden. Hinzu kommen diverse unstrukturierte Daten aus dem Internet sowie IoT-Daten, um die heutige Gesellschaft aussagekräftig abzubilden. Das ISTAT benötigte daher ein Konzept, um alle bestehenden Daten in ein einziges System zu integrieren, die Datenbereitstellung zu verbessern und flexibel neue Use Cases mit zusätzlichen Datenquellen umsetzen zu können.

Die Lösung

2016 bringt das ISTAT ein umfassendes Modernisierungsprojekt auf den Weg. Hierbei definiert die Behörde die Referenzarchitektur für den gesamten Lebenszyklus der Daten neu. Durch dieses neue Framework wird der Prozess der Datenerfassung, Datenverarbeitung und Datenverwaltung neu definiert. Herausragendes Merkmal dieses Systems ist die Datenintegration mittels Datenvirtualisierung (d.h. ohne physische Replikation von Daten). Daten aus heterogenen Datenquellen werden mit der Denodo Plattform integriert und so ein einziger zentraler Zugriffspunkt für alle Daten geschaffen.

Die Vorteile:

  • Die Denodo Plattform ermöglicht es dem ISTAT, die Kosten im Datenmanagement zu senken, die Qualität der generierten Erkenntnisse zu erhöhen und neue Möglichkeiten der Datennutzung zu erschließen.
  • Da die virtuelle Ebene als einziger zentraler Zugriffspunkt für Daten fungiert, werden die Aufwände für die Data Governance minimiert und höchste Datensicherheit gewährleistet.
  • Die neue Datenarchitektur verschafft dem ISTAT mehr Flexibilität und ermöglicht die Umsetzung neuer Use Cases, wie z. B. eine Verbraucherpreiserhebung durch die Einbindung von Daten aus Einzelhandelssystemen.

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